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»Christ sein. Weit denken. Mutig handeln«: das Motto für die Pfarrgemeinderatswahlen am 22. März. Gefällt mir, in kirchlich »winterlichen Zeiten«, die von so viel Negativem überschattet werden.

Schön blöd, wer sich für diese Kirche engagiert? So kann man denken und reden. Ganz schön mutig, wer sich für diese Kirche noch und immer wieder engagiert – möchte ich sagen!

Es braucht die kritischen Geister in der Kirche – für die Erneuerung!

Im Hirtenbrief von Kardinal Reinhard Marx (Februar 2022) finde ich dazu wichtige Sätze: »Ich möchte alle, die darüber nachdenken, die Kirche zu verlassen, ermutigen, weiter mitzutun: Wir und ich brauchen auch die kritischen Geister, die Zweifelnden und Suchenden. Es wird keine Zukunft des Christentums in unserem Land geben ohne eine erneuerte Kirche. Dafür wollen wir uns miteinander engagieren.«

Da kann ich nur sagen: Nehmen wir den Erzbischof von München und Freising beim Wort!

Im letzten Absatz seines Hirtenbriefes lenkt der Kardinal den Blick auf Jesus:»Für mich ist eines ganz entscheidend: Das Projekt des Jesus aus Nazareth ist größer als wir und größer als die Kirche. Und an diesem Projekt werde ich weiter mitarbeiten; auch für die kommenden Generationen. Und darum bitte ich auch Sie alle und danke Ihnen für Ihr Engagement und Ihr Glaubenszeugnis.«

Echte Beteiligung – kein Fake

Vor dem Diözesanrat sagte Marx im Oktober 2021: »Ich will ein synodaler Bischof werden.« Das muss er mit Inhalt füllen. Es ist nicht nur eine Stilfrage. Sonst haben diejenigen Recht, die von »Partizipationssimulation« und »Bewegungssimulation« reden.

Hirtenbrief lesen (PDF)
2022-03-05T17:01:14+01:0026. Februar 2022|
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