Es gibt sie: glückliche, überzeugte und überzeugende Jesuiten. Kurz vor Jahresschluss 2022 wird er (unglaublich, aber wahr) 60: Markus Inama aus Hohenems, den ich für seinen Mut immer bewundert habe.

Der Vorarlberger Jesuit hat vor seinem Ordenseintritt (1987) ein Obdachlosenheim in Wien geleitet, von 1995 bis 2008 in der Jugendarbeit in Wien und Innsbruck gewirkt, übersiedelte dann nach Bulgarien und engagierte sich in Sofia im Rahmen der CONCORDIA-Sozialprojekte für Kinder und Jugendliche, die auf der Straße leben. Von 2012 bis 2018 war er Rektor des Jesuitenkollegs in Innsbruck, seither ist er Oberer der Jesuiten in Wien. Seit 2022 ist er zudem Ausbildungsdelegat der Zentraleuropäischen Jesuitenprovinz (ECE) und stellvertretender Rektor der Jesuitenkirche.

Ein Multitalent! In seinem beeindruckenden Buch »Einen Atemzug über mich hinaus« (Tyrolia Verlag: Innsbruck-Wien 2022) erzählt er über seinen Lebens- und Ordensweg. Papst Franziskus, dem er (anders als ich) schon einmal begegnet ist, wäre stolz auf ihn.

Artikel, veröffentlicht in der österreichischen Wochenzeitung »Die Furche«, Nr. 51/52 vom 22.12.2022, S. 21.

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