Vor vierzig Jahren wurde der Benediktiner Hans Hermann Groër (1919–2003) überraschend Erzbischof von Wien. Im April 1995 wurde ihm mit Weihbischof Christoph Schönborn OP ein Koadjutor zur Seite gestellt, nachdem Vorwürfe des sexuellen Missbrauchs aufgekommen waren. Wäre so eine Ernennung heute noch möglich? Was sollte sich vor dem Hintergrund der Überlegungen im weltweiten synodalen Prozess bei Bischofsernennungen ändern?
Eine Bestandsaufnahme innerhalb des FURCHE-Schwerpunkts mit weiteren Beiträgen von Annemarie Fenzl (damals Büroleiterin von Kardinal König) und Otto Friedrich (damals Redakteur Religion & Medien).
Artikel, veröffentlicht in: Die Furche, Nr. 28, 09.07.2026, S. 3.