Auch Papst Leo XIV. wirbt in seiner ersten Enzyklika dafür: »Es bedarf der Förderung einer echten Hygiene der Aufmerksamkeit: mit Rhythmen, die Stille, vertieftes Studium, Lesen und besonnene Kommunikation beinhalten.« (MH 146)

In den Alltag umgelegt: »Seien Sie achtsam. Andere könnten Ihren Sitzplatz vielleicht nötiger brauchen«: eine Ansage der Wiener Linien, die in Straßenbahnen zu hören ist. Eine Kultur Achtsamkeit braucht es. Kirche kann zur »Schule der Wahrnehmung« werden, in der es reale Nähe statt gespielte gibt (Pseudofreudschaften). Ein kleines Plädoyer für mehr Achtsamkeit im Alltag.

Artikel, veröffentlicht in: Christ in der Gegenwart, Nr. 22 vom 31.05.2026, S. 5.